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Den Schwarzwald erleben

Leichter Regen   12,8°
Donnerstag,29.06.2017

Brauerei Rothaus

Ein Schluck Schwarzwald

 

Eine Führung in der Staatsbrauerei Rothaus mit anschließendem Vesper lohnt sich. Bis zu 60.000 Flaschen Bier werden hier pro Stunde abgefüllt. 


Hüsli

Das Hüsli vermittelt einen guten Einblick in die sogenannte gute, alte Zeit und die Lebensweise der Menschen im Hochschwarzwald der früheren Jahrhunderte. Es ist ein Spiegel der bäuerlichen Kultur in Alltag und Freizeit und lässt ahnen, womit man früher die langen, schneereichen Schwarzwaldwinter auf den oft entlegenen Höfen verbrachte. Das Hüsli lädt ein zum Verweilen, zum Träumen und zum Nachdenken über den Gang der Geschichte.


Dom St. Blasien

Erstmals wurde im 9.Jh. ein Benediktinerkloster im heutigen St. Blasien erwähnt. Das Kloster war ab dem späten Mittelalter eines der wichtigsten im Schwarzwald, bis es 1806 säkularisiert und zu einer der ersten Maschinenfabriken Deutschland umgebaut wurden.

Der Architekt Pierre Michel d’Ixnard errichtete 1768 nach einem Brand eine neue Abtei-Kuppelkirche im frühklassizistischen Stil nach Vorbild des Petersdoms in Rom. Der Kuppelbau gehört mit 46 Metern Durchmesser und 63 Meter Höhe sowie einer Spannweite von 36 Metern zu den größten Kirchkuppeln in Europa. 

Seit 1934 ist das renommierte jesuitische Kolleg St. Blasien mit Internat im Kloster untergebracht.


Schwarzwälder Skimuseum Hinterzarten

Im über 300 Jahre alten Hugenhof ist die Geschichte des Skilaufes seit seinen Anfängen im Schwarzwald (um 1890 am Feldberg) und seiner Verbreitung in die europäischen Mittelgebirge ausgestellt. Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler wie Georg Thoma als Olympiasieger der Nordischen Kombination sind ebenso vertreten wie die Historie der Herstellung von Ski und Gerät.

Andere Abteilungen zeigen bunte Accessoires der Skimode, Skifilme oder eine Vitrine voller Medaillen. Sie vervollkommnen die spannende Entwicklung des Wintersports - vom alten Holzski bis zum Snowboard.


Sauschwänzlebahn Blumberg-Zollhaus

Die 25km lange Strecke, die die Museumsbahn Wutachtal seit ihrer Anerkennung als technisches Kulturdenkmal 1977 befährt, zählt zu einer der außergewöhnlichsten Bahnstrecken Deutschlands. Sie führt durch den südlichen Schwarzwald und verbindet die badische Schwarzwaldbahn mit der Hochrheinbahn. Ihren Namen „Sauschwänzlebahn“ hat sie aufgrund ihres kurvenreichen Verlaufs und des Kreiskehrtunnels (360° Kreis) von Stockhalde, der einzige seiner Art in Deutschland.

Die Fahrt beginnt am Bahnhof Blumberg-Zollhaus, dem östlichen Ortsrand der Stadt Blumberg, und führt durch zahlreiche Tunnel über Brücken und das 264 Meter lange Epfenhofener Viadukt nach Weizen. Insgesamt werden zwischen Zollhaus und Weizen 231 Höhenmeter überwunden, wobei die Steigung der Strecke nie mehr als 1% beträgt. 


Triberger Wasserfall

Gleich am Stadtrand von Triberg kann man ihn hören und bald auch schon sehen: den Triberger Wasserfall. Er ist der bedeutendste und höchste Wasserfall Deutschlands und die Hauptsehenswürdigkeit Tribergs.

Sieben Hauptfälle bilden diesen Wasserfall der Gutach, der 163m in die Tiefe stürzt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Wasserfall nach großen Regenfällen oder nach der Schneeschmelze, wenn er reichlich Wasser führt.

Entlang der einzelnen Fälle führen drei beschilderte Wegerouten: der Naturweg, der Kulturweg und der Kaskadenweg. Auf jedem dieser Wege kann man die Fälle bestaunen und auf den Hinweistafeln Wissenswertes über Tiere, Pflanzen und andere Besonderheiten des Wasserfallgebietes erfahren. Die ionisierte Luft entlang der Fälle ist heilsam bei Erkältung und Atemwegsbeschwerden. 


Freilichtmuseum Vogtsbauernhof Gutach

Das Freilichtmuseum ist ein einmaliges Zeugnis Schwarzwälder Hauskultur. Es wurde 1963 auf Initiative von Prof. Hermann Schilli eingerichtet, der sich intensiv mit Hausforschung beschäftigte, und liegt malerisch am Übergang des Gutach- ins Kinzigtal im Ortenaukreis.

Im Museum sind sechs voll eingerichtete Eindachhöfe verschiedener Regionen des Schwarzwaldes aus insgesamt 400 Jahren Geschichte zu besichtigen. Daneben entdecken Sie Tagelöhnerhäuser, einige Nebengebäude sowie Schwarzwälder Trachten und Handwerkskunst. Eine Mühle mit Wasserradantrieb zeigt die vergangene  Technik.

Außerdem führt der Rundgang durch farbenprächtige Bauerngärten, Schaufelder mit historischen Nutzpflanzen und einen Kräutergarten mit über 130 Heilpflanzen. Für Kinder gibt es ein umfangreiches Aktions- und Erlebnisprogramm.