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Samstag,19.10.2019
Geocaching in Schluchsee

18 April, 2018 von Kia Korsten 0

Wandern 4.0

Geocaching, eine moderne Variante der Schnitzeljagd, die Wandern und Technik verbindet, findet immer mehr Anhänger. Auch rund um den Schluchsee gilt es,
Verstecke zu finden – und vielleicht sogar einen Schatz zu entdecken.

 
Für Eltern ist es oft eine Herausforderung, den Nachwuchs zu animieren, sich mehr an der frischen Luft zu be­wegen. Im gemeinsamen Urlaub fällt das natürlich viel leichter, besonders bei den zahlreichen spannenden Angeboten rund um den Schluchsee. Die Kids für Wassersport oder Radfahren zu begeistern ist einfach. Aber fürs Wandern? Ja! Mit einer Geocaching-Tour ­lassen sich sogar lauffaule Teenager für eine Wanderung motivieren. Denn dabei wird eine spannende Schatz­suche mit digitalen Spiel­elementen und Natur­erlebnissen verbunden. Wandern 4.0 sozusagen – mit Technik und ­Navigation mittels GPS-Gerät.
 
Der Begriff «Geocaching» setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort für Erde, «gē», und dem englischen Wort für Versteck, «cache». Als Geocache wird sowohl das Versteck an sich als auch der darin verborgene Gegenstand bezeichnet, der anhand der Koordinaten, die das GPS-Gerät anzeigt, aufgespürt werden muss. Auf Internetseiten wie opencaching.de kann man sich anschauen, wo in der Umgebung Caches versteckt sind. Die Daten werden auf ein GPS-Gerät geladen und dann kann es losgehen: Die Herausforderung lautet, das Versteck «im echten Leben» anhand der Koordinaten aus dem Internet zu finden. Das klingt einfacher als es ist, denn fünf bis zehn Meter Abweichung der Koor­dinaten sind normal. Da heißt es suchen, in Astgabeln, zwischen Baumwurzeln, unter Steinplatten. Gut versteckt warten in einem wasser­dichten Behälter meist ein Logbuch, in das man sich eintragen kann, und kleinere Gegenstände zum Tauschen. Es gilt der ungeschriebene Geocaching-Codex: Nie mehr aus der Dose nehmen, als man selbst ­hineinlegt. Natürlich geht es auch umgekehrt: Man packt selbst eine Dose mit Logbuch und Tauschgegenständen, zieht los, versteckt sie gut und trägt dann das Versteck auf der Internetseite ein.
 
Beim Geocaching kann die ganze Familie mitmachen. Während der eine vielleicht lieber die Touren am Computer vorbereitet, entscheidet der andere vor Ort mit dem GPS-Gerät in der Hand, wo es hingehen soll – lebhafte Diskussionen inklusive.
 
Der Schatz vom Riesenbühl oder das Gold von Amalienruh?
Für Familien und Geocaching-Anfänger bietet Schluchsee zwei ausgearbeitete
Touren:
 
«Der Schatz vom Riesenbühl»
ist ein Rundweg von fünf Kilometern mit einem längeren, aber gemächlichen Anstieg. Man benötigt 2,5 bis 3,5 Stunden. Bis auf 500 Meter ist der Weg kinderwagen­tauglich, über einen verwurzelten Trampelpfad kann der Wagen von zwei Personen bergab getragen werden.
 
«Das Gold von Amalienruh»
ist eine Schatzsuche der gleichen Länge, allerdings nicht kinderwagentauglich. Benötigte Zeit: rund 2,5 Stunden. Festes Schuhwerk ist für beide Touren empfehlenswert.
 
Die Schatzsucher können bei der ­Schluchseer Tourist-Information eine kleine Umhängetasche mit allen erforderlichen Ausrüstungsgegenständen leihen. Im GPS-Gerät sind die Wegepunkte der einzelnen Touren bereits eingespeichert und können so der Reihe nach angesteuert werden. Unterwegs gibt es kleine Aufgaben zu lösen, um am Ende die verborgene Schatzkiste zu finden und das Schloss zu öffnen.
 
Auch andere Gemeinden in der Umgebung haben Touren für Schatzsucher ausgearbeitet. Eine Übersicht gibt es unter hochschwarzwald.de/Kuckys-Geocaching-Touren
 
Beim Packen des Rucksacks gilt das Motto «So viel wie nötig und so wenig wie möglich».
Hier eine kleine Packhilfe:
 
Für eine Tagestour reicht ein 20-Liter-­Rucksack mit Regenhülle. Ein gut sitzender Hüftgurt entlastet die Schultern.
 
Einpacken sollte man eine leichte ­Regenjacke, als Sonnenschutz Hut oder Mütze und ein T-Shirt zum Wechseln.

Praktisch ist auch ein größeres Tuch, das wahlweise als Schal oder Sonnenschutz verwendet werden kann.
 
Als Wegzehrung wird eine Trinkflasche mit mindestens einem Liter Wasser und ausreichend Vesper benötigt. Wichtig ist, dass alles gut verpackt ist.
 
Ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Verbandszeug, (Blasen-)Pflaster und Zeckenzange sollte auf keinen Fall fehlen.
 
Bei der Orientierung hilft eine Wanderkarte oder ein GPS-Gerät.
 
Das Handy sollte aufgeladen sein, es ist aber ratsam, es unterwegs ausgeschaltet zu lassen und nur im Notfall einzuschalten. Das Gerät verbraucht unter Umständen mit der Netzsuche im abgelegenen Gebiet viel Strom.


Diese Ideen locken in Wald und Wiese


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