Zucker – Der Säureproduzent schlechthin
Ein weiteres Problem ist, dass zu oft am Tag zuckerhaltige Lebensmittel (oft in versteckter Form) verzehrt werden, die sofort vom Muskel verbrannt werden wollen. Zucker ist wie Super-Benzin für unsere Zellen. Das gleichzeitig aufgenommene Fett landet auf den Hüften, da es nicht gebraucht wird. Wenn wir uns nicht ausreichend bewegen, ist auch die Muskelzelle nicht gewillt, Zucker zu verbrennen. Er wird sehr einfach in Fett umgewandelt und ebenfalls eingelagert. Zucker ist außerdem so schnell in unserem Organismus, dass dieser regelrecht damit überflutet wird. Sauerstoff wird knapp und saure Stoffwechselzwischenprodukte können im Gewebe abgelagert werden. Dies alles bringt wenig Energie und führt meist nur zu Heißhunger oder auch Abgeschlagenheit nach den Mahlzeiten. Wir essen dadurch permanent isolierte zuckerhaltige Nahrungsmittel, ohne richtig satt zu werden. Um das Blut vom überschüssigen Zucker zu befreien, wird das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse freigesetzt. Ist dieses Hormon bei der Arbeit, ist jeglicher Fettabbau blockiert. Ein Säureabbau ist dann nicht möglich, da das Blut wieder auf einen adäquaten Zuckerwert zu bringen, Vorrang hat. Die Säuren bleiben im Gewebe liegen, die Verschlackung nimmt zu und der Stoffwechsel wird in der Folge immer träger, die Übersäuerung stärker.